Mitteilungen der Psychotherapeutenkammer Bayern
Gegen Kürzungen in der Psychotherapie: Kammervorstand setzt sich ein
Im März wurden Sparmaßnahmen veröffentlicht, die gravierende Auswirkungen insbesondere auf Psychotherapeut*innen und psychisch kranke Menschen haben. Der GKV-Spitzenverband hat sich im Erweiterten Bewertungsausschuss (EBA) mit der Forderung nach Honorarkürzungen in der Psychotherapie durchgesetzt. Die Honorarkürzung in der ambulanten Psychotherapie in Höhe von 4,5 % greift seit dem 1. April 2026.
Am 29. April 2026 wurde außerdem ein Kabinettsentwurf für ein Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz – BStabG) beschlossen, mit dem u. a. die Möglichkeit einer extrabudgetären Vergütung der ambulanten Leistungen im Bereich der Psychotherapie und die Zuschläge für die Kurzzeitpsychotherapie gestrichen werden sollen. Diese weitreichenden Kürzungen der psychotherapeutischen Honorare zusammen mit der Einschränkung der Menge psychotherapeutischer Leistungen müssen als Skandal bezeichnet werden. Es ist mit erheblichen negativen Auswirkungen auf die ambulante psychotherapeutische Versorgung und auch auf die psychotherapeutische Weiterbildung zu rechnen, die damit im ambulanten Bereich noch schwieriger zu finanzieren sein wird. Die im Kabinettsentwurf vorgesehenen Sparmaßnahmen werden von Psychotherapeutenkammern und Verbänden vehement abgelehnt. Aktuell wird der Regierungsentwurf zum Gesetz in Bundestag und Bundesrat beraten. Die Verabschiedung des Gesetzes wird noch vor der Sommerpause erwartet.
Der Kammervorstand setzt sich engagiert und vehement für ein angemessenes Honorar und für eine verlässliche und tragfähige Versorgung psychisch kranker Menschen ein und engagiert sich entschieden gegen diese massive Benachteiligung der psychotherapeutischen Versorgung und der Patient*innen. Dazu werden alle politischen und öffentlichen Einflussmöglichkeiten genutzt sowie die Demonstrationen, die lautstark gegen die Honorarkürzungen der Psychotherapeut*innen protestierten, unterstützt.
Demonstrierende setzen sich gegen die Honorarkürzungen ein, hier bei einer Demo in München am 21. März 2026. (Foto PTK Bayern)
Forderten bei einer Demo in München die Rücknahme des Beschlusses des EBA (v. l. n. r.): Vizepräsidentin Nicole Nagel, Kammerpräsident Nikolaus Melcop und Dr. Claudia Ritter-Rupp, stv. Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns. (Foto: PTK Bayern)
In enger Abstimmung mit der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) und den Berufsverbänden wird dafür gekämpft, dass sowohl die im Kabinettsentwurf des BStabG vorgesehenen Regelungen zur Psychotherapie als auch der Beschluss des EBA rückgängig gemacht werden. Wir fordern die Beanstandung durch das Bundesgesundheitsministerium und unterstützen auch eine gerichtliche Entscheidung und mittelfristig eine neue gesetzliche Regelung. Gemeinsam mit der BPtK und den Berufsverbänden werden wir auf eine Gesetzesänderung drängen, mit der eine angemessene Vergütung psychotherapeutischer Leistungen erreicht werden kann.
Die Mitglieder des Vorstands der Kammer haben in zahlreichen Veranstaltungen und Terminen sowie in vertraulichen Gesprächen die Belange der Psychotherapie und der Psychotherapeut*innen gegenüber Politik und maßgeblichen Akteur*innen des Gesundheitswesens vertreten. In der Politik ist das Thema mittlerweile angekommen. Die bayerische Staatsministerin Judith Gerlach äußerte sich in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk sehr kritisch zu dem Beschluss und fordert neue Verhandlungen. Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag fordert den Stopp der Honorarkürzungen und bewertet die Entscheidung des EBA als gesundheitspolitisch höchst bedenklich. Der Vorstand der PTK Bayern ist auf Demonstrationen präsent und ist dort mit Redebeiträgen vertreten. Der Vorstand nutzt zudem Kontakte zu Presse und Rundfunk, um die Interessen der Patient*innen und des Berufsstandes öffentlichkeitswirksam zu vertreten. So fanden u. a. Interviews mit dem Bayerischen Rundfunk, der Süddeutschen Zeitung, der Augsburger Allgemeinen und der Mainpost statt, um die Lage der Psychotherapeutenschaft darzulegen. Der Kammervorstand wird sich auch weiterhin intensiv für ein angemessenes Honorar und für die Sicherstellung einer guten psychotherapeutischen Versorgung einsetzen.
Kammerpräsident Dr. Nikolaus Melcop bei einem Live-Interview im Bayerischen Rundfunk am 30. März 2026
Das große Engagement vieler Kammermitglieder durch die Organisation und Beteiligung an Demonstrationen und Protestaktionen in Bayern hat es in dieser Form noch nie gegeben! Die Aktivitäten haben erheblich dabei geholfen, mit den Anliegen in der Politik gehört zu werden.
Zweiter Bayerischer Kindergesundheitsgipfel
Am 18. März 2026 organisierte die CSU-Fraktion den zweiten Bayerischen Kindergesundheitsgipfel unter der Leitung von MdL Bernhard Seidenath im Bayerischen Landtag. Teilnehmende des Gipfels sind Vertreter*innen der CSU-Landtagsfraktion und der Krankenkassen sowie verschiedene Akteur*innen des bayerischen Gesundheitssystems. Nach Eröffnung durch den CSU-Fraktionsvorsitzenden Klaus Holetschek befassten sich die Teilnehmenden mit verschiedenen Aspekten der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Nicole Nagel, Vizepräsidentin der PTK Bayern, stellte in ihrem Vortrag die Kompetenz von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen und ihre Leistungen in der Versorgung von psychisch erkrankten Kindern heraus. Sie betonte dabei die Wichtigkeit der frühzeitigen Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Sie nutzte den Rahmen des Gipfels, um gegenüber den anwesenden Vertretungen von Politik und Krankenkassen deutlich die Honorarkürzungen zu monieren und deren Rücknahme zu fordern.
Die Teilnehmenden des zweiten Bayerischen Kindergesundheitsgipfels
Informationsveranstaltung „Selbsthilfe informiert Psychotherapie: Konzepte und Formen der Selbsthilfe“ am 26. März 2026
Im Rahmen des Projektes „Zusammenarbeit mit Gesundheitsberufen“ finden regelmäßig Online-Informationsveranstaltungen statt, in der Selbsthilfegruppen Einblicke in ihre Arbeit geben. Psychotherapeut*innen erfahren so, wie Selbsthilfegruppen und -kontaktstellen arbeiten, und bekommen Anregungen dazu, wie Selbsthilfe für ganz unterschiedliche Patient*innen nutzbar gemacht werden kann und wie Psychotherapie und Selbsthilfe zusammenarbeiten können. Es wird stets ein Schwerpunktthema genauer beleuchtet. Am 26. März 2026 stellten Selbsthilfegruppen zu Transidentität, für Transmänner und Angehörige von transidenten Menschen sowie die Selbsthilfekontaktstelle Unterfranken des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbands ihre Arbeit in der Online-Veranstaltung vor. Vorstandsmitglied Prof. Dr. Monika Sommer führte in die Veranstaltung ein. In Bayern gibt es insgesamt 35 Selbsthilfekontakt- und Selbsthilfeunterstützungsstellen. Diese dienen als professionelle Anlaufstellen für alle Belange rund um die gemeinschaftliche Selbsthilfe vor Ort. Sie sind fach-, themen- und verbandsübergreifend im Sozial- und Gesundheitsbereich tätig.
Diversität im Fokus: Fortbildungsveranstaltung „Beziehungsgewalt – Betroffene in der Psychotherapie unterstützen“ am 10. März 2026
Die Kommission Diversität und Antidiskriminierung der PTK Bayern hat eine Fortbildungsreihe konzipiert, die sich mit der Psychotherapie mit Patient*innen aus vulnerablen und diskriminierten Bevölkerungsgruppen befasst. Mit den Fortbildungen sollen Wissen und Kompetenzen von Psychotherapeut*innen im Umgang mit Patient*innen mit besonderen Lebenserfahrungen oder Beeinträchtigungen gefördert und die Teilnehmenden ermutigt werden, verstärkt mit solchen Patient*innen in der therapeutischen Praxis zu arbeiten. Durch Vermittlung von Wissen sowie einen praxisnahen Austausch mit erfahrenen Kolleg*innen werden Unsicherheiten abgebaut und die Versorgung dieser Patient*innen verbessert. Zudem werden praktische Hinweise gegeben, welche Hilfen für die jeweilige Patient*innengruppe ergänzend zur Psychotherapie zur Verfügung stehen.
In der Online-Fortbildungsveranstaltung am 10. März 2026 lag der Schwerpunkt auf dem Thema „Beziehungsgewalt“. Beziehungsgewalt umfasst verschiedene Formen von Gewalt in nahen sozialen Beziehungen, insbesondere Partnerschaften, und hat für die Betroffenen oft massive psychische, soziale, ökonomische und weitere gesundheitliche Folgen. Über 400 Veranstaltungsteilnehmende befassten sich daher mit den Fragen: Wie können wir Betroffene in der psychotherapeutischen Arbeit erkennen, sinnvoll unterstützen und an passende Hilfsangebote verweisen? Ein Vortrag von Kristina Lühr, stellvertretende Leitung der Beratungsstelle Opferhilfe Hamburg e. V., bot Informationen zu Definition und Prävalenz von Beziehungsgewalt sowie zur Dynamik in gewaltbelastenden Beziehungen. (Rechtliche) Schutzmöglichkeiten, hilfreiche therapeutische Techniken und Vernetzung mit Hilfsangeboten bei häuslicher Gewalt standen im Fokus der Fortbildung.
Stellten das Thema „Beziehungsgewalt“ in den Fokus (v. l. n. r.): Vorstandsmitglied Birgit Gorgas, Referentin Kristina Lühr und Kommissionsmitglied Dr. Judith Siegl. (Foto: PTK Bayern)
Angestelltentag am 17. April 2026
Die Kommission „Psychotherapeut*innen in Anstellung“ der PTK Bayern befasst sich mit den sehr verschiedenen Tätigkeitsbereichen in der Anstellung – sowohl in ihrer Unterschiedlichkeit als auch in ihren Gemeinsamkeiten. Beim digitalen Angestelltentag am 17. April 2026 sprach die Kommission alle angestellten Kammermitglieder an und widmete sich zwei verschiedenen Kernthemen: der konkreten praktischen Umsetzung der Weiterbildung und der Digitalisierung in der Psychotherapie.
Die Referent*innen und Mitglieder der Kommission „Psychotherapeut*innen in Anstellung“ beim Angestelltentag 2026 (Foto: PTK Bayern)
In Anknüpfung an den letzten Angestelltentag im Jahr 2025 gaben im ersten Teil der Veranstaltung Weiterbildungsteilnehmende aus dem ambulanten und stationären Bereich Einblicke in die konkrete praktische Umsetzung der neuen Weiterbildung und schilderten ihre Erfahrungen. Der zweite Veranstaltungsteil widmete sich der Digitalisierung in der Psychotherapie. Prof. Dr. Harald Baumeister gab in einem Impulsvortrag einen Überblick über Angebote von Video bis KI und beleuchtete deren Chancen und Risiken. Im Anschluss informierte Dr. Alessa Jansen (BPtK) über die Digitale Agenda der Bundespsychotherapeutenkammer. Insgesamt nahmen 244 angestellte Kammermitglieder am diesjährigen Angestelltentag teil und nutzten ihn für Information und Austausch.
Infoveranstaltung zum Versorgungswerk am 22. April 2026
Seit dem 1. Januar 2006 gibt es für die Kammermitglieder der PTK Bayern eine berufsständische Versorgung im Rahmen eines dafür gebildeten Versorgungswerkes mit dem Namen Bayerische Ingenieurversorgung-Bau mit Psychotherapeutenversorgung (BIngPPV). Das Versorgungswerk hat den gesetzlichen Auftrag, seinen Mitgliedern und deren Hinterbliebenen in Fällen der Berufsunfähigkeit, des Alters und des Todes Versorgung zu gewähren. Pflichtmitglieder des Versorgungswerkes sind aufgrund des Bayerischen Versorgungsgesetzes alle nicht berufsunfähigen Mitglieder der Kammer, sofern sie sich nicht aufgrund einer ausschließlichen Tätigkeit in Anstellung von der Mitgliedschaft haben befreien lassen. Das Versorgungswerk bot am 22. April 2026 erneut eine Informationsveranstaltung für Kammermitglieder an, um sowohl einen soliden Überblick über das Versorgungswerk und seine Leistungen zu geben als auch Informationen zur Kapitalanlage, insbesondere zur Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage, zu vermitteln. Insgesamt war die Informationsveranstaltung so konzipiert, dass viel Raum für Fragen der Kammermitglieder blieb, was intensiv genutzt wurde (beispielsweise zur Mitgliedschaft, zur Beitragshöhe, zu den Leistungen und vielem mehr). Insgesamt nahmen knapp 180 Personen an der diesjährigen Online-Veranstaltung teil.
25. Suchtforum in Bayern am 22. April 2026: Digital gestützt, digital gefordert – Sucht und Hilfe im Wandel
Digitale Medien gehören sowohl für Kinder als auch Jugendliche und Erwachsene selbstverständlich zum Alltag. Parallel zur wachsenden Nutzung nehmen jedoch auch problematische und riskante Konsummuster zu. Fachleute beobachten seit Jahren steigende tägliche Nutzungszeiten und sehen eine teils bedenklich zunehmende Bedeutung digitaler Angebote im Kontext von Suchtentwicklungen. Sie betonen daher die Notwendigkeit, digitale Medien und ihre Nutzung in Prävention, Beratung und Behandlung zu berücksichtigen. Gleichzeitig bieten die neuen Medien und entsprechende Entwicklungen aber auch erhebliche Chancen für die Angebote und die Durchführung von Prävention, Beratung und Therapie. Vor diesem Hintergrund widmete sich das 25. Suchtforum in Bayern, das am 22. April 2026 gemeinsam von der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen (BAS), der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK), der Bayerischen Landesapothekerkammer (BLAK) und der Psychotherapeutenkammer Bayern (PTK Bayern) angeboten wurde, den Auswirkungen der Digitalisierung auf Suchtverhalten und Suchthilfe. Prof. Dr. Heiner Vogel, Vorstandsmitglied der PTK Bayern, betonte im Schlusswort, dass digitale Technologien neue Möglichkeiten bieten, Betroffene von Suchterkrankungen direkt in ihren Lebenswelten zu erreichen. Gleichzeitig wies auch er darauf hin, dass digitale Medien selbst wiederum ein Gesundheitsrisiko darstellen. Dabei hob er auf die Gefahren exzessiver Mediennutzung ab, die sich nicht zuletzt durch den suchtfördernden Charakter mancher dieser Medien ergeben: „Junge Menschen sind online auch zunehmend Cybermobbing, sexueller Belästigung, Gewalt, Radikalisierung und dem ständigen Vergleichen mit anderen ausgesetzt. Das kann z. B. Ängstlichkeit, Niedergeschlagenheit und Schlafstörungen fördern und mit weiteren Risiken für die psychische Entwicklung einhergehen. Diese negativen Folgen erleben auch Psychotherapeut*innen in ihrer täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Um Heranwachsende zu schützen, sind eine schnelle, unkomplizierte Unterstützung und gute Rahmenbedingungen wichtig. In der Politik wird aktuell eine Altersbeschränkung für die Nutzung sozialer Medien diskutiert. Beispiele aus anderen Ländern zeigen, wie kompliziert das Thema ist. Ein Verbot sozialer Medien kann beispielsweise die soziale Teilhabe einschränken und die Hemmschwelle erhöhen, sich bei Gewalterfahrungen im Netz Hilfe zu holen. Auf jeden Fall ist als erster Schritt wichtig, die Plattformbetreiber stärker in die Verantwortung zu nehmen – für Schutzmechanismen gegen Endlos-Scrollen, Fakenews, jugendgefährdende Inhalte und digitale Gewalt. Außerdem muss die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen und insbesondere auch von ihren Eltern gestärkt werden, z. B. durch niedrigschwellige, auch psychotherapeutische, Präventionsangebote.“
Allgemeine Informationsveranstaltung zur „neuen“ Weiterbildung am 27. April 2026
Die PTK Bayern veranstaltet regelmäßig Informationsveranstaltungen zur
neuen Weiterbildung. Die Weiterbildung der neuen Kolleg*innen zu Fachpsychotherapeut*innen ist die Zukunft des Berufsstandes. In Anbetracht so mancher Schwierigkeiten auf dem Weg, die neue Weiterbildung flächendeckend im stationären, ambulanten sowie im institutionellen Versorgungsbereich zu etablieren, sind erfahrene Psychotherapeut*innen gefragt, die mit Verantwortungsgefühl, Herz und Verstand nach gangbaren Wegen suchen. Die Kammer gestaltet diesen Prozess mit und steht ihnen beratend und unterstützend zu Seite. In den regelmäßigen Informationsveranstaltungen berichten in einem ersten Teil Kammerpräsident Dr. Nikolaus Melcop und Vorstandmitglied Dr. Anke Pielsticker über die Grundzüge der Weiterbildung und die aktuellen Entwicklungen. Der zweite Veranstaltungsteil widmet sich dann einem jeweils wechselnden thematischen Schwerpunkt.
In der Informationsveranstaltung am 27. April 2026, an der über 90 Personen teilnahmen, lag der Fokus auf der Weiterbildung im stationären Bereich. Vorstandsmitglied Prof. Dr. Monika Sommer erläuterte, unter welchen Voraussetzungen Weiterbildungen im stationären Bereich angeboten werden können. Anschließend berichtete Susanne Kraft, Leitende Psychotherapeutin und Weiterbildungsbefugte im Bezirkskrankenhaus Günzburg, über ihre Erfahrungen mit der Weiterbildung in den Kliniken.
Kurz und knapp – Aktivitäten der Kammer
+++ Kammerpräsident Dr. Nikolaus Melcop nahm am 05.03.2026 am Symposium „Ärztliches Handeln in Zeiten künstlicher Intelligenz“ in der Geschäftsstelle der Bayerischen Landesärztekammer teil. +++
+++ Dr. Melcop nahm am 10.03.2026 an der Veranstaltung „Gesundheit – Pflege – Prävention“ der CSU im Bayerischen Landtag mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken teil. +++
+++ Am 11.03.2026 organisierte die PTK Bayern einen Austausch mit den leitenden Psychotherapeut*innen. Vom Vorstand nahmen Dr. Monika Sommer und Dr. Heiner Vogel daran teil. +++
+++ Vorstandsmitglied Birgit Gorgas nahm an der interministeriellen Arbeitsgruppe zum Bayerischen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz teil, die sich mit öffentlich-rechtlichen Unterbringungen psychisch erkrankter Personen aufgrund einer Fremdgefährdung befasst. +++
+++ Vorstandsmitglied Birgit Gorgas nahm am 17.03.2026 an der jährlichen Kinderschutzrunde des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) teil, die insbesondere die Vernetzung von Sozial- und Gesundheitswesen im Kinderschutz voranbringen will. +++
+++ Vizepräsident Dr. Bruno Waldvogel nahm auf Einladung der Landtagsfraktion der Freien Wähler am 19.03.2026 an einem Fachgespräch der Landtagsfraktion zur Prävention von Gewalttaten psychisch kranker Menschen teil und vertrat dort die Positionen der PTK Bayern. +++
+++ Vorstandsmitglied Dr. Monika Sommer nahm am 20.04.2026 am Runden Tisch Autismus des StMAS teil. +++
+++ Kammerpräsident Dr. Nikolaus Melcop und Vizepräsident Dr. Bruno Waldvogel nahmen an den regelmäßig stattfindenden Sitzungen des Landesgesundheitsrats des bayerischen Gesundheitsministeriums teil. +++
+++ Vizepräsidentin Nicole Nagel nahm an den regelmäßigen Sitzungen des gemeinsamen Landesgremiums nach § 90a SGB V sowie an den dazugehörigen Sitzungen des Arbeitsausschusses teil. +++
+++ Die Kammer nahm am 18.03.2026 am Fachtag Klimawandel und Gesundheit des Bayerischen Kompetenzzentrums für Gesundheitsschutz im Klimawandel am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) teil. +++
+++ Der Vorstand nahm an diversen Demonstrationen rund um die Honorarkürzungen teil und beantworte mehrere Presseanfragen, u. a. vom Bayerischen Rundfunk, der Süddeutschen Zeitung, der Augsburger Allgemeinen und der Mainpost. +++
Veranstaltungshinweis
11. Bayerischer Landespsychotherapeut*innentag: Angst und Angststörungen in Zeiten globaler Bedrohungen am 17.10.2026 in Nürnberg. Programm und Anmeldung unter www.ptk-bayern.de.